Bürgerverein Stephansberg | Blog Masonry
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Eine ehrenwerte Gesellschaft

Ehrenwert und deshalb vom Bürgerverein Stephansberg e. V. für ihre Verdienste mit einem besonderen Ehrentitel bedacht und geehrt sind die langjährigen ehemaligen Vorstandsmitglieder unseres Vereins, die sich vor einiger Zeit für dieses Foto auf dem Spezial-Keller zusammengefunden haben: (von rechts) Gerhard Will als Ehrenvorsitzender, sowie die beiden Ehrenmitglieder Katharina Schumm und Johann Kautler.

Sie alle haben sich um den Bürgerverein verdient gemacht und sind dem aktuellen Vorstand ein Vorbild an Zuverlässigkeit, nie versiegender Einsatzbereitschaft und Herzlichkeit!

 

 

Urbaniprozession im Berggebiet

 

Während die große Fronleichnamsprozession durch die Bamberger Altstadt in diesem Jahr ins Wasser fiel, konnte die traditionelle Urbaniprozession am Sonntag zuvor bei strahlendem Sonnenschein ihren Weg durch das Berggebiet nehmen. Viele Anwesen waren mit Blumen, Fahnen und jungen Birken geschmückt und zahlreiche Anwohnerinnen und Anwohner säumten die Straßen.

(Foto: privat)

Neue Satzung des Bürgervereins tritt in Kraft

Nach mehreren Monaten intensiver Beratungen in Vorstand und Beirat, einer rechtlichen Überprüfung seitens des Finanzamtes und des Registergerichts sowie eines Mehrheitsbeschlusses der Mitgliederversammlung ist nun die neue Satzung des Bürgervereins in Kraft getreten. Sie unterscheidet sich von der bisherigen Fassung zwar nur in Details, doch soll sie die Arbeit der Vereinsgremien noch effizienter und zugleich transparenter machen.

Die neue Satzung findet sich auf unserer Hompage rechts oben unter dem Reiter „Verein“ und auch  direkt hier: Satzung

 

Erstes gemeinsames Treffen von Vorstand und Beirat

Zu einer ersten gemeinsamen Sitzung trafen sich die wieder- bzw. neugewählten Vorstandsmitglieder und die Beiräte des Bürgervereins auf dem Spezialkeller hoch oben am Stephansberg. Dabei stellte die Vorsitzende Cornelia Pfister neue Vereinsprojekte vor und diskutierte mit den Anwesenden die Perspektiven des Bürgervereins.

Außerdem entstand bei der Gelegenheit auch ein Foto des gesamten Teams.

Neuwahlen und Ehrungen

Der Bürgerverein Stephansberg lud am 27. Februar zur Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen in die Johanniskapelle am Oberen Stephansberg ein. Nach einer Schweigeminute zum Gedenken an die im Berichtszeitraum verstorbenen Mitglieder dankte die 1. Vorsitzende Cornelia Pfister in ihrer Rückschau dem gesamten Team für die großartige Zusammenarbeit und den Mitgliedern für ihre Treue sowie die große Spendenbereitschaft, ohne die beispielsweise die Neuanschaffung eines Spielplatzgerätes, die Sanierung der Brunnenfigur vor dem „Sams-Haus“, die Ausrichtung des Herbstfestes und die Unterstützung weiterer kleiner Projekte unmöglich gewesen wären.

Präsente und Urkunden erhielten Mitglieder für langjährige Vereinszugehörigkeit sowie Aktive, die ihr Amt niederlegten. Besonders emotional wurde die 1. Vorsitzende, als sie Ehrenmitglied Johann Kautler für seine 60-jährige Mitgliedschaft ehrte und die ausscheidende Schatzmeisterin Katharina Schumm zum Ehrenmitglied ernannte. Diese seltene Würdigung wurde ihr vom Vereinsvorstand zugesprochen, weil Frau Schumm nicht nur mehr als 20 Jahre gewissenhaft und zuverlässig ihr Amt ausübte, sondern als Mitglied des Vorstands insgesamt vier Vereinsvorsitzenden eine große Stütze war.

Die turnusmäßigen Neuwahlen brachten folgende Ergebnisse: Als 1. Vorsitzende wurde Cornelia Pfister bestätigt und zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde Tobias Konrad gewählt. Schatzmeister ist nun Dr. Marco Depietri, neuer Schriftführer Andreas Pfister. Als Beiräte in ihrem Amt bestätigt, bzw. neu gewählt wurden Gisela Filkorn, Sebastian Lumpe, Anne Rudel und Vitus Trunk. Die Versammlung wählte zudem Christian Gemeinhardt und Dr. Christian Rudolph als Kassenprüfer.

Frau Pfister dankte allen Gewählten für ihre Bereitschaft, mit ihr gemeinsam den Verein aktiv weiterzuentwickeln und zukunftsfähig zu gestalten. Sie betonte, dass die Aufgabe des neuen Vorstands und Beirats neben der Vertretung der Bürgerinnen und Bürger des Bezirks gegenüber der Stadtverwaltung auch darin liege, Einrichtungen am Stephansberg zu unterstützen, Kulturgüter zu bewahren und vor allem Möglichkeiten der persönlichen Begegnung durch verschiedenste Veranstaltungen anzubieten. Dem neuen Leitungsteam des Bürgervereins wünschte sie gute und erfolgreiche Zusammenarbeit.

(Fotos: privat)

Gedenken an die Opfer der Bombardierung des Stephansberges im Februar 1945

Gemeinsam mit Anwohnerinnen und Anwohnern des Stephansberges gedachte Oberbürgermeister Andreas Starke anlässlich des Jahrestags der 216 Menschen, die im Zweiten Weltkrieg am 22. Februar 1945 bei einem Luftangriff auf Bamberg ums Leben kamen.

„Gerade in Anbetracht des schrecklichen Kriegs in der Ukraine, der vor zwei Jahren am 24. Februar begonnen hat, ist es wichtig, dass wir uns die grauenhaften Folgen von Bomben und Raketen vor Augen führen und uns alle gemeinsam für Frieden auf der Welt einsetzen“, mahnte der OB. „Wenn wir an den Bombenkrieg in unserem Land denken, dann erinnern wir an das Leid der Menschen, und werden die Opfer des Krieges nicht vergessen“, betont Starke.

Die Gedenkfeier fand neben dem Gedenkstein auf dem Schulgelände des E.T.A.-Hoffmann-Gymnasiums statt, der besonders an die 54 Menschen erinnert, die damals starben, als eine Bombe die Decke in der Stephansberger Stollenanlage durchschlug. Dieser Stein war erst unlängst auf Initiative des Bürgervereins Stephansberg und finanziert von der Edgar Wolf‘schen Stiftung restauriert und neu eingefasst worden, nachdem er sich zuvor in schlechtem Zustand befunden hatte.

Die Vorsitzende des Bürgervereins Cornelia Pfister beteiligt sich mit Anna Scherbaum, der Leiterin der Volkshochschule Bamberg, die inzwischen den Stephansberger Stollen als Besucherstollen betreibt, und dem Leiter des E.T.A. Hoffmann-Gymnasiums, Markus Knebel, an der Gedenkveranstaltung.

 

Zitate und Fotos aus der Pressemitteilung der Stadt Bamberg, Amt für Bürgerbeteiligung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Foto von Privat