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Fassadenpreis für das „Sams-Haus“

Historisch interessierten Bambergerinnen und Bambergern ist das Haus am Ende der Judenstraße, wo sich die Straße nach links in die Concordiastraße hinein sowie rechts hinauf zum Stephansberg gabelt, als das „Haus zum Einhorn“ bekannt. (Namensgebend für das erstmals im Jahre 1377 erwähnte Gebäude war der Schlussstein im Bogen des Eingangstores, den auch heute noch ein Einhorn ziert.)

Alle Kinder aus nah und fern jedoch kennen dieses Haus nur als das „Sams-Haus“, denn die charmant gealterte Fassade diente vor einiger Zeit als markante Kulisse bei der Verfilmung der weithin bekannten Sams-Kinderbücher von Paul Maar.

Am 11.11.2022 wurde nun der Fassadenpreis der Stadt Bamberg, mit der beispielhafte Renovierungs- und Erhaltungarbeiten an historisch und architektonisch wertvollen Gebäuden im Stadtgebiet ausgezeichnet werden, an die Eigentümer Gabriele und Heinrich Tröster verliehen.

Wir gratulieren zu dieser Auszeichnung für die Renovierung des Anwesens Judenstraße 16, die zwar bereits 2020 abgeschlossen und mit dem Preis bedacht worden war, aber coronabedingt erst jetzt in angemessenem Rahmen gefeiert werden konnte. Der Bürgerverein Stephansberg e. V. dankt den Eigentümern für ihr Engagement, denn das Haus zum Einhorn ist ein weiteres strahlendes Schmuckstück am Fuß des Stephansberges geworden!

 

Das Foto wurde von einem unserer Beiräte aufgenommen am Tag der Urbaniprozession 2022.

Bauherrenpreis für den „Riegelhof“ in der Concordiastraße

Bei der Besichtigung der Großbaustelle „Riegelhof“ in der Concordiastraße im Oktober 2019 waren bereits die Dimensionen der umfangreichen Sanierungs- und Umbauarbeiten vor Ort zu erkennen, als Herr Mätzold von der Firma Denkmalansicht interessierten Vereinsmitgliedern den aktuellen Stand der Baumaßnahmen an diesem historischen Gebäudeensemble erläuterte. Auf der Homepage der Stadt Bamberg war nun zu lesen, dass die Sanierung am 7.10.2022 mit dem Bauherrenpreis 2022 der Arbeitsgemeinschaft Historischer Städte gewürdigt wurde.

Der Bürgerverein Stephansberg e. V. gratuliert den Bauherren und dem Architekten zu dieser Auszeichnung, die die gelungene denkmalpflegerische Erhaltung und ästhetisch gelungene Sanierung dieses Objektes würdigt, mit der zudem attraktiver innerstädtischer Wohnraum geschaffen wurde. Direkt neben dem Ensemble „Riegelhof“ an der Regnitz gelegen wurde kürzlich auch das Anwesen Obere Mühlbrücke 6 grundlegend saniert.

Diese Baumaßnahmen wie auch die ansprechende Fassadensanierung des „Samshauses“ am Fuß des Stephansberges führen zu einer optischen Aufwertung unseres architektonisch so reichen Stadtviertels und haben gewiss Vorbildfunktion für Hauseigentümer, die ebenfalls Erhaltungs- und Sanierungsmaßnahmen erwägen. Es ist eine Freude zu sehen, wie der Stephansberg an Schönheit gewinnt!

 

Der Fachwerkbau des Riegelhofes mit einem seiner Innenhöfe und rechts in weiß das Anwesen Obere Mühlbrücke 6. (Foto: Stadt Bamberg, Baureferat)

25 Jahre Internationales Künstlerhaus – Villa Concordia

Mit einem großen Sommerfest im Garten und in den Räumen der Villa Concordia feierte das Internationale Künstlerhaus am 22. September sein 25-jähriges Bestehen als Kulturort des Freistaates Bayern in unserer Heimatstadt Bamberg.

Mit einem gemeinsames MEMORY-Spiel auf dem grünen Rasen wurde dabei an Stipendiatinnen und Stipendiaten sowie an besondere Ereignisse und Events in 25 Jahren Künstlerhausgeschichte erinnert.

Wir vom Bürgerverein Stephansberg e. V. freuen uns über diesen musikalisch-literarisch-künstlerischen Schatz, der am Fuße unseres Stephansberges beheimatet ist und danken der Leiterin des Künstlerhauses, Nora Gomringer, und ihrem gesamten Team und natürlich ganz besonders allen Künstlerinnen und Künstlern der vergangenen Jahrzehnte, die unsere Stadt auf vielfältige Weise bereichert haben. Sie alle haben uns persönlich inspiriert, zum Nachdenken angeregt, zum Widerspruch herausgefordert und haben uns dabei zahlreiche wunderbare Glücksmomente beschert!

Alles Gute für die nächsten 25 Jahre, um das halbe Jahrhundert voll zu machen!

Neuer katholischer Seelsorger in der Oberen Pfarre

Am dritten Oktoberwochenende trat Herr Pfarrer Helmut Hetzel offiziell seinen geistlichen Dienst im katholischen Seelsorgebereich Bamberger Westen an, zu dem auch der Stephansberg und damit das Gebiet unseres Bürgervereins gehört.

In einem festlichen Gottesdienst wurde er in der Oberen Pfarre auf dem benachbarten Kaulberg als Pfarrer für die Pfarreien Unsere Liebe Frau, St. Martin und St. Josef in Gaustadt, sowie als leitender Pfarrer für den Seelsorgebereich Bamberger Westen eingeführt. An der Amtseinführung nahmen auch Vorstandsmitglieder unseres Bürgervereins teil, um Herrn Hetzel kennenzulernen.

In seiner Ansprache bat der neue Pfarrer darum, zukunftsgewandt Veränderungen zu wagen in der Gemeinde und in der Gesellschaft. Er wünsche sich eine lebendige offene Gemeinde, die miteinander anpackt, auch wenn es manchmal unterschiedliche Meinungen gibt. Für die evangelische Nachbargemeinde St. Stephan begrüßte Pfarrer Neunhoeffer den neu eingesetzten Pfarrer und brachte seine Hoffnung auf eine weiterhin gute ökumenische Zusammenarbeit zum Ausdruck.

Der Bürgerverein Stephansberg e. V.  heißt Herrn Pfarrer Helmut Hetzel herzlich willkommen und freut sich auf die künftige Zusammenarbeit im Berggebiet!

 

 

Stephansberger Kerwalied wiederentdeckt!

Beim Sichten zahlreicher Unterlagen im Vereinsarchiv fiel uns in der Festschrift zum 25-jährigen Jubiläum (1978) ein besonderer Text auf: Das Stephansberger Kerwalied, das uns allen bisher unbekannt war…

Daraufhin bat der Vorstand bereits im Jahr 2018 alle Mitglieder um Unterstützung bei der Suche nach der dazugehörigen Melodie. Wir erhofften uns auch weitere Hinweise zur Entstehung dieses Liedes. Doch leider blieben Melodie und die Hintergründe unbekannt…

Erst ein Zufall half uns dabei, den Schatz zu heben: Als unsere heutige Vorsitzende anlässlich eines 70.
Geburtstages bei einem langjährigen Vereinsmitglied zu Gast war, überreichte er ihr zu ihrer großen Überraschung und Freude die Originalhandschrift des Stephansberger Kerwaliedes mit Text und Melodie! Bei Aufräumarbeiten wegen einer anstehenden Renovierung war sie entdeckt worden, es blieb aber unklar, wann und wie das Manuskript in die Hände des Mitglieds geraten war.

Der Text des Liedes stammt aus der Feder unseres Gründungsmitgliedes Alfred Seel. Sein Enkel und
Vereinsmitglied Alfred Seel war selbst von dieser Entdeckung überrascht, da ihm der Text bis dahin unbekannt war! (Das Original wird natürlich in Händen der Familie Seel bleiben.) Die Melodie zum Lied wurde von Herrn Roppelt geschrieben, über den wir jedoch nichts in Erfahrung bringen konnten. (Für Hinweise zu seiner Person sind wir dankbar!)

Bereits Ende 2019 nahm Frau Pfister Kontakt mit der Dekanantskantorin KMD Ingrid Kasper auf, mit dem Ziel, daraus einen musikalischen Beitrag für unser Herbstfest 2020 zu gestalten. Doch dann kam Corona dazwischen…

In diesem Jahr hat es jedoch endlich geklappt: In einem mehrstimmigen Chorsatz aus der Hand von Frau Kasper kam das Stephansberger Kerwalied auf dem Herbstfest 2022 zur Wiederaufführung! (Für alle Sängerinnen und Sänger gab es lang anhaltenden Applaus und Freibier.)

Wir freuen uns sehr, dass wir unser Kerwalied wiedergefunden haben!